Renate Antonie Reiß Verdieckstraße 60
24149 Kiel
Tel.: 0431-12851083    Tel.: 01739024471
Mail: antonie.reiss@yahoo.de
 
 
 
 
Verehrte, liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner, liebe Erholungssuchende und Freizeitfreunde.
 Mit einem Augenzwinkern, vielleicht auch:  Liebe Laubenpieper und Schrebergärtner.
 
2018 bin ich neu in den Verein eingetreten und möchte mich Euch/Ihnen gern vorstellen. Ich bin Gärtnerin aus Leidenschaft, möchte mich aus meinem Garten selbst versorgen und meinen persönlichen Beitrag zu den ursprünglichen Ideen des Kleingärtnerns beitragen. Vielleicht aus diesem Grunde bin ich, wie die Jungfrau zum Kinde, zu der Position der Fachberaterin des Kleingartenvereins Mönkeberg gewählt worden. Vielen Dank für das Vertrauen.
In Gesprächen mit meinen Parzellennachbarn (ich pachte Nr. 31) haben wir thematisiert, dass in diesem Frühjahr besonders wenige Bienen in den Obstbäumen zu beobachten sind. Damit bestätigt unsere persönliche Beobachtung, was wir allenthalben aus den Medien entnehmen können: Das Insektensterben ist auch in unseren Gärten erlebbar.

Wusstet ihr, wussten Sie, dass Bienen im Sommer verhungern?

Sie benötigen nektarspendende Blumen, Stauden und Blühgehölze, die in unseren Erholungsoasen allerdings nicht in ausreichender Menge vorhanden sind.
Schaut euch in Euren / Ihren Gärten mit einem auf dieses Thema geschärften Blick noch einmal genau um. Sind genügend insektenfreundliche Sommerblumen gepflanzt?
Interessanterweise greift ein bereits 1919 verabschiedetes Gesetz (neueste, gültige Fassung aus 1983) der Problematik der modernen Zeit voraus, in dem es eine dreiteilige Nutzung von Parzellen vorschreibt. Ca. ein Drittel der Fläche dürfen durch Wege, Laube und Terrasse überbaut werden, ein weiteres Drittel dient der Erholung, und das letzte Drittel ist als Anbaufläche von Gartenbauerzeugnissen vorgesehen.
Diese Aufteilung entspricht nicht mehr dem Zeitgeist, da alle Arten von Gartenbauerzeugnissen aller Herren Länder jederzeit verfügbar sind. Allerdings können wir alle unseren Beitrag leisten, indem wir die für Gartenbauerzeugnisse vorgesehenen Flächen mit insektenfreundlichen Blumen, Stauden und Blühgehölzen bepflanzen.
 
 
Daher richtet der Vorstand einen direkten Appell an alle Pächter: Bitte
Pflanzt / Pflanzen Sie insektenfreundliche Blumen, Stauden und Blühgehölze, oder schafft Wildblumenwiesen. Erlaubt / Erlauben Sie auch Wildkräutern zu wachsen. Z.B. Brennnesseln, Taubnesseln und Disteln als wichtige Nahrungspflanzen für nektarsuchende InsektenStellen Sie Insektenhotels aufVerzichten Sie auf chemische Herbizide und Pestizide
 
Vielen Dank für Eure / Ihre Mitwirkung
 
 
 
Renate Antonie Reiß (Fachberaterin)

letzte Änderung: 06.06.2019